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Der schwarze Prinz - seine Eminenz Miles Davis
Ein ebenso genialer wie
umstrittener Musiker. Am
28.September 1991 starb der
Exzentriker und Horn-Virtuose im
Alter von 65 Jahren in Santa
Monica/Kalifornien.
"Lady, ich habe in der Musik fünf- oder sechsmal grundlegend was geändert: ""Und was haben Sie Wichtiges gemacht, außer dass Sie weiß sind?" Die Antwort, die Miles Davis
auf einem Gala-Diner zu Ehren von Ray Charles einer Politikerehefrau gab, als diese ihn fragte, was er denn Wichtiges geleistet habe, traf voll ins Schwarze. Denn in der Tat leuchtet über die
bahnbrechende Karriere des farbigen Jazztrompeters ein ganz besonderer Stern. Bis heute bleibt der Visionär, Entdecker und Picasso des Modern Jazz mit seinem unverwechselbaren Ton unerreicht.
Bereits im September 1944 ging der am 25. Mai 1926 in Alton, Illinois, USA geborene Davis nach New York, um an der renommierten Juillard School Musik zu studieren. In Wirklichkeit war die
Schule aber nur ein Vorwand um mit Bird und Diz in Kontakt zu kommen um Jazz zu spielen. Nach wochenlanger Suche in New Yorks Clubszene fand er endlich eines nachts Charlie Parker Saxophon
spielend auf der Bühne. Allerdings befand sich sein Idol in einem erbärmlichen Zustand von übermäßigen Drogen und Alkoholkonsum . Anfangs noch geschockt aber überglücklich daß Bird sich überhaupt
noch an ihn erinnern konnte, verfiel der junge Hipster total der Musik von Charlie Parker. Mit dem angesagten Saxophonisten und anderen Innovatoren dieser Zeit wie Dizzy Gillespie, Billy Eckstine
und Duke Ellington zog er Nachts um die Ecken der 52. Straße, von Club zu Club und wurde somit ein Teil der Aufbruchstimmung und der Geburt des Bebop`s. 1948 folgte die Ära des Cool Jazz den
Miles sehr stark mit prägte. Weltweiten Durchbruch erlangte er beim Newport Jazzfestival 1955 mit seinem Hardbop-Quintett und John Coltrane am Sax. 1957 entstanden mit Gil Evans großartige
orchestrale Werke wie Miles ahead und Sketches of Spain. Einen Brückenschlag zur freien Improvisation gelang ihm 1963 mit seinem legendären klassischen Miles Davis Quintett, und sorgte mit dieser
Weltklasse Besetzung mit Herbie Hancock, Tony Williams, Ron Carter und Wayne Shorter, in den 60igern für den State of Art in Sachen Jazz.....
Wenn Sie unsere vollständige Reportage über "Miles
Davis" interessiert schreiben Sie uns eine E-Mail:
info@multicultipress.com
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